Histaminintoleranz durch Medikamente?

Immer mehr Menschen in Deutschland leiden an einer Histaminintoleranz. Bis zu drei Prozent der Bevölkerung sind von dieser Art der Unverträglichkeit betroffen. Sie reagieren auf so ziemlich alles, was in Lebensmitteln enthalten ist. Bekannte Auslöser sind gereifter Käse, Rotwein und Schalentiere. Aber nicht nur in Nahrungsmitteln, auch in Medikamenten sind zahlreiche Stoffe enthalten, die bei Histaminunverträglichkeit Symptome auslösen.

Können Medikamente Auslöser einer Histaminintoleranz sein?

Arzneimittel enthalten selber kein Histamin, doch können bestimmte Wirkstoffe und Hilfsstoffe Ursache der Histaminintoleranz-Symptome sein. Betroffene sollten solche Medikamente meiden. 

Gerne beraten wir Sie zu dem Thema in der Apotheke. Oder Sie informieren sich selbst mit der App whatsin. Diese App wurde von einem Apotheker entwickelt und zeigt passende Medikamente bei Histamin-Intoleranz.

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Mehr als 400 Stoffe in Medikamenten ungeeignet

Eine US-Studie aus dem Jahr 2019 hat gezeigt, dass mehr als 90 Prozent aller Medikamente allergieauslösende Stoffe enthalten. Das betrifft auch das Thema Histamin. Mehr als 400 Wirk- und Hilfsstoffe in Medikamenten können zu Symptomen bei einer Histaminintoleranz führen. 

Welche Inhaltsstoffe in Medikamenten lösen die Symptome aus?

Bei den Inhaltsstoffen wird unterschieden zwischen Stoffen, die das Enzym Diaminoxidase hemmen und Stoffen, die Histamin im Körper freisetzen. Medikamente enthalten zwar selber keine biogene Amine, können aber Symptome bei Patienten mit Histaminintoleranz auslösen und Ursache der typischen Beschwerden sein. 

Hemmstoffe der Diaminoxidase sind zum Beispiel die Hustenmittel Ambroxol und Acetylcystein (ACC). Solche Stoffe werden auch als DAO Blocker bezeichnet. Daneben gibt es Stoffe, die Histamin im Körper freisetzen. Sie werden Histaminliberatoren genannt. Zu dieser Gruppe zählen unter anderem die Schmerzmittel ASS und Diclofenac. 

Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?

Geheilt werden kann die Histamininoleranz bislang nicht. Aber durch eine Umstellung der Ernährung können die Symptome vermieden werden. Betroffene Patienten sollten daher auf bestimmte Nahrungsmittel und Medikamente verzichten. So können Betroffene ein unbeschwertes Leben trotz Histamininoleranz führen. 

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